„When the long day’s journey ends
Floridita lets the Pleasure begin”
Das gastronomisch-kulturelle Phänomen aus Kuba erobert die europäischen Herzen und Gaumen
Das Phänomen Floridita - Flaggschiff der kubanischen Gastrosophie („The Cuban Aristology“) - verführt die Gourmets und erobert die Herzen Europas. Floridita ist ein Konzept, das die auserlesensten Rezepte der kubanischen Gastronomie konzentriert und kombiniert. Vor allem aber repräsentiert Floridita in einmaliger Weise eine Tradition, eine aktuelle Reputation und eine ungebrochene Popularität – sowohl national wie international. Aus diesen Gründen ist es ein attraktives und begehrtes Exportprodukt geworden, vor allem in die europäischen Hauptstädte.
Geschichtliche Wurzeln
Das aktuelle Floridita, ist 1817 unter dem Namen „La Piña de Plata“ (Die silberne Ananas) gegründet worden - eine typische Taverne, an der Straßenecke Obispo und Montserrat in der Innenstadt Havannas, die ihre Stammgäste aus der Gegend labte und brav ernährte. Später wurde daraus ein Restaurant und Bar unter dem Namen „La Florida“. 1914 trat Constantino Ribalaigua Vert – von Freunden „Constante“ (Der Beständige) genannt - als Gastwirt in die Dienste des Etablissements ein, zusammen mit dem französischen Koch Lapont. Mit dieser Verstärkung wurden die Grundlagen für eine entscheidende Entwicklung gesetzt. 1918 ging El FLORIDITA in das Eigentum von Constante über, um sehr bald zu einer hohen Schule für Gastwirte, alles Schüler von Constante, und zu einer mächtigen Attraktion zu werden - ein Rendezvous für Händler, Akademiker, Diplomaten, Künstler, Beamte, Politiker und Touristen. „Vamos al Floridita“ (Gehen wir ins Floridita) wurde zur Parole der urbanen Kameraderie.
Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat Joseph Hergesheimer (USA) der Stadt Havanna ein Buch gewidmet, wo er sich voller Lob über die einheimische Cocktailerie äußerte. Gleichzeitig berichtete Andre Demasien (F) in einem exklusiven Pariser Wochenmagazin, über seinen Besuch im FLORIDITA: „Wo man die besten Getränke der Welt bekommt und den unvergesslichen Daiquiri auf der Basis von weißem Rum“.
„Schon im Jahr 1920, nach einem Jahrhundert der Existenz, wurde „El Floridita“ zu einer Fabel und niemand der etwas auf sich hielt und sich in Havanna aufhielt, ließ sich die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Besuch der „Catedral del Daiquiri“ entgehen." (Fernando G. Campoamor)(*).
(*) Fernando Campoamor (a914, Kuba), Doktor der Philosophie an der Universität La Habana, Schriftsteller und Journalist mit zahlreichen Auszeichnungen, Auslandskorrespondent für "Paris-Match", Frankreich, "O Cruceiro", Brasilien und "El Nacional", Venezuela; persönlicher Freund von Ernest Hemingway; Gründer und Leiter des späteren Hemingway Museums in Havanna; Autor zahlreicher Bücher und Drucksorten.

Hemingways Verhältnis zum FLORIDITA
Ernest Hemingway – „Papa“ für enge Freunde – entdeckte seine große Liebe zu Havanna im Jahr 1932. An einem Mittag, so heißt die Überlieferung, hat er sich auf die Straße gewagt, ging die Straße Obispo entlang und setzte sich ins Floridita in die Ecke auf den ersten Hocker. Es wurde sein Platz für immer. Dort steht auch heute noch seine Büste. die 1954 enthüllt wurde. Hemingway ist zu einem sozialen Teil des FLORIDITA geworden, zusammen mit einer Runde kubanischer Freunde, alles Gäste von ihm, die in seiner Ecke Platz nahmen.
Die Bar El FLORIDITA in Havanna ist eine Institution der Aufrichtigkeit, dort kann der Geist des Menschen durch Gespräche und in angenehmer Begleitung abheben. Es ist ein internationaler Treffpunkt. Der Rum gibt natürlich den Ton an, entscheidend ist aber wie in vielen großen Bars, die Anwesenheit einer berühmten Persönlichkeit, sie schafft eine besondere Atmosphäre, ein Gefühl freundschaftlicher Philosophie beim Genuss eines Getränkes – im FLORIDITA war es der einheimisch gewordene US-Bürger Ernest Hemingway.
Hemingway hat viele und sehr verschiedene Persönlichkeiten in das Etablissement geführt, alle in der gemeinsamen Absicht, sich zusammen wohl zu fühlen. Einige sollen beim Namen genannt werden: Die Herzöge von Windsor, Gene Tunney, Jean Paul Sartre, Gary Cooper, Dominguin, Tennese Williams, Charles Scribner, Spencer Tracy, Rocky Marciano, Ava Gardner, Samuel Eliot Morison, Buck Lanham, Herbert Mattews … Zum Stammtisch der Einheimischen zählten die baskische Pelota Spieler wie Ermua, Salsamendi, Cazalis, die Brüder Ibarlucea, Hemingways Leibarzt Cuco coolí, die Schrifsteller Enrique Serpa und Fernando G. Campoamor.
FLORIDITA erreichte die 50er Jahre mit dem Elan eines neuen Lebens – während es in den Schrankkästen mit den vielen Schlössern, die eigene Legende bewahrte – die so golden wie das Licht zu Mitternacht war.
El FLORIDITA, Hemingways Bistro, ist unauslöschbar verewigt im Werk des genialen Erzählers, der Kuba mit der Prosa von „Der Alte und das Meer“ geehrt hat. Im postumen Werk „Inseln im Strom“ hat er seine Chronik über die Bar El Floridita in das Buch der Geschichte gemeisselt: „Die Getränke konnten nicht besser sein, nicht einmal ähnlich, nirgendswo in der Welt“ und über sein Lieblingscocktail Daiquiri schrieb er: „Ich hatte einen doppelten gefrorenen Daiquiri getrunken, von diesen ganz Großartigen, die nur Constante so mixen konnte und die nicht nach Alkohol schmeckten“.
„Heute wo die kubanischen Rumsorten – freudige Kinder des Zuckerrohrs – sich auf der ganzen Welt herumtreiben, vertreten sie die Kultur eines gesunden Getränks, Frucht der Reife und Sanftheit, die so typisch für gelagerte Produkte der Wissenschaft der Spirituosen sind. Auch El Floridita setzt die eigene prachtvolle Havanna Tradition fort, wie sie in den schriftlichen Erinnerungen von Ernest Hemingway verewigt ist und in unseren eigenen Erinnerungen fortdauert, zusammen mit den Erinnerungen an unseren edlen Freund selbst.“ (Fernando G. Campoamor)

Die Revolution und El Floridita
Nach dem Sieg der Revolution ist El FLORIDITA weiterhin zu seiner Mission gestanden, die reiche Tradition und hohe Reputation des Lokals zu erhalten. Wie gewohnt hat das gleich gebliebene Personal die alten, wie die neuen Gäste mit den original Daiquiris und mit den Gerichten aus einer der Avantgarde Küchen der kubanischen Gastronomie gelabt und verwöhnt.
In den 90er Jahren, nach dem Fall des sozialistischen Blocks, reorganisierte Kuba sein wirtschaftliches System und setzte seine Karten auf die Tourismusbranche, die in der Folge zur wichtigsten Devisenquelle wurde. Mit dem Tourismusboom wurde El FLORIDITA zu einer fixen Station und Attraktion für alle neuen Besucher und Besucherinnen. Millionen von Touristen bekamen die Gelegenheit, ihre Anwesenheit zu verewigen und "die ganz Großartigen, die nicht nach Alkohol schmecken“ zu genießen. Gleichzeitig wurde die Liste der Prominenz immer länger: Jimmy Carter, Oliver Stone, Naomi Campell, Pierce Brosman, Ted Turner, Jane Fonda, Paco Rabanne … u.v.a.
In der Sonne dieser Beliebtheit und allseitigen Bewunderung ist El FLORIDITA zum Tempel einer Bar geworden – zu einer der berühmtesten und meist besuchten Bars der Welt – Grund genug, dieses kulturelle Juwel auch zu exportieren.

El Floridita, eine Franchise für den Export
Vor einigen Jahren hat das kubanische touristische Unternehmen „Palmares S.A.“(*) die Aufgabe übertragen bekommen, das Franchising von El Floridita zu verwalten und zwar als ein ganzheitliches gastronomisch-kulturelles Konzept der Spitzenklasse, bestehend aus einem Gourmet-Restaurant, mehreren Cocktail-Bars, einer Zigarren-Lounge (Casa del Habano) und einer mannigfaltigen Musik-Tanz-Unterhaltung Schiene. Das Konzept verpflichtet zu einer strikten Verantwortung gegenüber Authentizität, Qualitätsstandards und Ambiente des Stammhauses El Floridtia und des Ursprungslandes Kuba und zwar in allen Komponenten.
(*) Die Unternehmensgruppe Palmares S.A. ist vernetzt mit "Cubanacan", die Eigentümerin der besten Restaurants , Bars und Hotels in Kuba. Palmares verwaltet das Franchising von El Floridita, La Bodeguita del Medio, El Tropicana, usw. - insgesamt mehr als tausend Lokale im In- und Ausland.
Die Verhandlungen für eine Franchise sind meistens langwierig und anspruchsvoll. Palmares darf keinen Franchise-Vertrag ausstellen, solange auch nur die geringsten Zweifel bestehen und absehbaren Risiken verbleiben. Deshalb werden über die finanziell-ökonomische Solvenz des Partners hinaus, auch Garantien, Empfehlungen und Unterstützungserklärungen verlangt, die für eine akkreditierte und anerkannte Vertretung von El Floridita am Ort bürgen. Andere Arten von Bedingungen oder Argumente für eine Genehmigung gibt es nicht.
Im Februar 2003 ist Floridita-Viena die erste europäische Franchise von El Floridita geworden. Zwei Jahre später erhielt Havana Holdings, ein britischer Konzern, die Franchise für London (Oktober 2005), für Dublin (Dezember 2006) und für Madrid (Januar 2007) – gegenwärtig werden weitere Verhandlungen für andere europäische Hauptstädte geführt.
Floridita Wien-Österreich
Eine Franchise Variante bei der die kulturellen Komponenten den Kommerziellen vorgezogen worden sind: Im Februar 2003 wurde El Floridita im Herzen von Wien gegründet. Bei der Eröffnung war der gegenwärtige Bundespräsident von Österreich anwesend, zusammen mit eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten aus der österreichischen Hauptstadt. Die Gründung von El Floridita in Wien macht der gastronomisch-kulturellen Kathedrale in Kuba alle Ehre.
Floridita-Viena musste - wegen Platzmangel - vorerst auf die Gourmet-Restaurant-Komponente des Gesamtkonzeptes verzichten und sich auf den kulturellen Aspekt des Projektes konzentrieren. Vorrang hatte die Platzierung von El Floridita als kulturelle Bühne und Lautsprecher für Kuba, der Karibik und Lateinamerika in Wien. Außerdem ging es darum, der Austrolatino Szene ein Zuhause zu geben und die vielfältigen Aspekte der Latino-Kultur zu fördern und sie für das internationale und österreichische Publikum in Wien erlebbar zu machen: Tanz, Musik, Kunst, Filme, Theater-Tanz, Fotografie, vielfache Ausstellungen gehören dazu.
Hunderte Konzerte mit den besten Musikensembles des Kontinents sind im Floridita-Viena veranstaltet worden: Juanes, Don Omar, Adalberto Alvarez, La Charanga Habanera, NG-La Banda, etc. Sie alle haben Floridita als einziges Lokal im Land ausgezeichnet, wo man kulturelle Spitzenleistungen Lateinamerikas erleben und genießen kann – und das bei freiem Eintritt.
In diesen fünf ersten Jahren sind die genannten Zielsetzungen erreicht worden. Floridita-Viena ist die Bühne des Südens Amerikas in Wien geworden – das Lokal wird von der "Szene" in Wien als gültige Alternative anerkannt. „El Floridita“ in Wien gehört zu den 10 besten Lokalen des Landes. Das kubanische Latinokonzept des Floridita gehört mittlerer Weile zu den ersten Optionen für das große österreichische Publikum.
Bisher schuldig geblieben ist El Floridita in Wien ein Gourmet-Restaurant mit allen seinen Komponenten ins Leben zu rufen. Das wird aber nun in Angriff genommen und steht ganz oben auf der Tagesordnung der Geschäftsführung.
Havana Holdings
Ein britischer Konzern, unterstützt von zwei großen Gruppen: Boisdale (Restaurants und einige der bekanntesten Jazz-Clubs in London) (www.boisdale.co.uk) und Conran Holdings (Sir Terence Conran (*), Architekt und Designer für Restaurants und Shops in Europa, USA, Japan – z.B. Innendesign Hotel Triest in Wien) (www.conran.com). Havana Holdings führt seit längerer Zeit Verhandlungen für das Franchising „El Floridita“ für London, Dublin, Madrid, Moskau, Berlin, Nikosia und andere Hauptstädte in Europa. Drei davon sind inzwischen eingerichtet (London, Dublin und Madrid) (www.floridita.co.uk). In Spanien entstand dazu eine sehr prominente Allianz zwischen Havana Holdings und Sol Melia (www.solmelia.com ), dem spanischen Tourismusriesen mit einer Kette von 350 Hotels in 35 Ländern. Das erste Floridita von Sol Melia ist El Floridita Madrid das im Januar 2007 seine Pforten geöffnet hat.
(*) Conran verband in seinem Berufsleben eine Vielzahl von Interessen, er baute Geschäftsketten auf, beschäftigte sich mit Architektur und Design und richtete Restaurants ein. 1956 gründete er die Conran Design Group mit Niederlassungen in London, Paris und Hongkong. Die Conrad Shops in London, Paris und Tokio bieten moderne Designmöbel und andere Einrichtungsgegenstände an Seine Restaurants in London sind: Bibendum im Michelin Gebäude, Blueprint Cafe im Design Museum, Le Pont de la Tour, Quaglino's und Mezzo. In Wien zeichnet er für das Interiordesign des Hotel Triest. Bei Conran Octopus Ltd. hat Terence Conran unter anderem folgende Bücher verlegt: The Conran Dictionary of Design, The Essential House Book and Terence Conran's DIY)
Havana Holdings ist es gelungen eine exzellente Version von El Floridita für Europa zu entwickeln. Die eindrucksvolle Innenarchitektur und das attraktive und alles beherrschende Design stellt eine feine moderne Interpretation des klassischen Konzepte dar, die auf höchstes Lob in den spezialisierten Medien gestoßen ist. Passend zur repräsentativen Ästhetik hat der britische Partner eine eigene erneuerte Auswahl von Speisen und Getränke zusammengestellt, ganz nach dem Geschmack der kosmopolitischen Gourmets Europas. Musik und Tanz beleben die Räume, je nach den Bedürfnissen der Gäste. Das Ergebnis: Ein Konzept das die Legende El Floridita hervorragend interpretiert und als gegenwärtige Offerte der internationalen Gastronomie umsetzt.
El Floridita – La Catedral del Daiquiri,
El Floridita, als Kathedrale des Daiquiri, ist im Begriff, die Hochburgen der europäischen Gastronomie zu erobern – diese Feststellung findet zunehmend Anerkennung unter den Opinion Leaders, die im internationalen Mediengeschäft den Ton angeben.
El Floridita ist aber weit mehr als ein anspruchsvolles gastronomisches Projekt. El Floridita ist ein sozialer Ort, wo man Werte und Stimuli teilt, um Freude am Leben zu haben – „La Alegría“ gehört zum Floridita Konzept..
El Floridita hat eine therapeutische Ausstrahlung, es weckt und sensibilisiert für einen neuen Lebensstil, beleuchtet den Horizont und erweitert die Perspektiven.
El Floridita ist der offizielle Ort für die Träume – hier wird Lebensenergie getrunken und geatmet! Hier ist Leben, als höchstes Gut, ein Wert der gefeiert und genossen werden sollte.
„When the long day’s journey ends
Floridita lets the Pleasure begin”
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