Kooperationsabkommen
zur Förderung kubanischer Tanz- und Folklore Rhythmen und Traditionen
Ein in Europa bisher einzigartiges internationales Kooperationsabkommen zwischen Kuba und Österreich verspricht der vielfältigen internationalen Tanzkultur- und Kunstszene in Österreich frische Impulse, neue Dynamik und eine weitere Profilierung des Tanzes als Kultursprache und Medium soziokultureller Integration und interkultureller Kommunikation zu bringen.
Das am 5. Juli in einer feierlichen Zeremonie unterzeichnete Abkommen in Anwesenheit des kubanischen Vize-Kulturministers Fernando Rojas (im ebenfalls neu geschaffenen Kubanischen Kunstmuseum in Wien) zwischen der international angesehenen Kunstakademie Kubas, dem „Instituto Superior de Arte, ISA“ und der österreichischen „Floridita Cuban Dance Academy“ hat zum Ziel, die soziokulturelle Bedeutung des Tanzes zu aktivieren und über die Förderung kubanischer Rhythmen und ethno-kubanischer Tanztraditionen, den Tanz als Quelle der Freude und kultureller Entfaltung zu vermitteln.
In der Zusammenarbeit mit der kubanischen Kunstakademie werden spezielle Lerntechniken und kulturelle Verständnisebenen in Tanzausbildung, Tanzdarstellung und Tanzalltag in Wien und Mittel-Ost Europa erarbeitet.
Die breit angelegte Kooperation sieht die Vermittlung eines verstärkten akademischen Austausches vor. Darüber hinaus sollen entsprechende Konzepte und Programme im Bereich des Kultur-Tourismus in Kuba entwickelt werden, sozusagen als Rückkoppelung der Aktivitäten in Wien.
Mit der Auswahl von Wien als erster Standort in Europa für diese kulturelle und künstlerische Kooperation ist der Versuch verbunden an den anerkannten und einschlägigen Traditionen dieser Metropole als Zentrum für Musik und Tanz anzuknüpfen. Weiters spielt auch die kulturelle Vernetzung der österreichischen Hauptstadt in der Region von Bedeutung. Ausschlaggebend waren auch die Tatsache, dass bereits einschlägige Erfahrungen mit der Tanzakademie des Floridita-Viena eingebunden werden konnten.